Er ist erst 30 Jahre und ein wahrer Shooting-Star am Klavier:

Der israelische Pianist Boris Giltburg gewann schon den renommierten Königin-Elisabeth-Wettbewerb in Brüssel und konzertierte mit zahlreichen bekannten Orchestern im In- und Ausland. Dabei wurde sein ganz eigener, temperamentvoller und leidenschaftlicher Ausdruck stets von Presse und Publikum gleichermaßen gelobt. Nun stellt sich der Künstler erstmals dem Publikum am Niederrhein vor.

Im Gepäck hat der in Moskau geborene Klaviervirtuose drei anspruchsvolle Musikstücke russischer Komponisten. Den Auftakt bilden Rachmaninows Études-Tableaux (Bilder-Etüden), eine eigens vom Komponisten geschaffene Gattung, bei der die hohe Kunst des Spielers darin besteht, technische und virtuos-effektvolle Komponenten mit lyrischer Klavierdichtung zu verschmelzen. Fingerfertigkeit und hoher emotionaler Ausdruck werden hier gleichermaßen gefordert. Ebenfalls höchste Ansprüche an den Pianisten stellt die Sonate Nr. 5 von Alexander Skrjabin, von ihm selbst als „ein großes Poem für Klavier“ bezeichnet. Ein roman­tischer Farbenrausch zieht den Zuhörer in den Bann dieses ergreifenden Stücks. Abschließend kann Boris Giltburg in Sergej Prokofjews monumentaler Klaviersonate Nr. 8 brillieren, einem Stück, das dem Pianisten alles abverlangt.

Boris Giltburg bietet in Viersen einen Konzertabend, den sich Freunde exzellenter Klaviermusik nicht entgehen lassen sollten.

 

Boris Giltburg
Festhalle Viersen
Herrmann-Hülser-Platz 1
22.05.16 – 20.00 Uhr