Jeder kennt den Schauspieler Axel Prahl, der im Tatort aus Münster die Massen begeistert. Mit seinem Album „Blick aufs Mehr“ stellt sich der Schauspieler nun auch als Musiker vor.

Wenn Axel Prahl jetzt zur Gitarre und zum Mikrophon greift, hat dies nichts mit dem Wunsch nach öffentlicher Abrundung seiner Karriere zu tun: Er ist einfach bisher nicht dazu gekommen, der Öffentlichkeit auch seine musikalische Seite zu präsentieren.

Als Achtjähriger bekam er die erste Gitarre, als Dreizehnjähriger träumte er davon, mal eine Schallplatte zu machen, als junger Mann versucht er sein Glück mit einem Musikstudium auf Lehramt in Kiel, um es dann doch zunächst lieber als Straßenmusikant in Spanien finden zu wollen. Doch „gut Ding will Weile haben“!

Nun ist es also so weit. Axel Prahl bringt, 51-jährig, sein erstes Album heraus. Doch er singt nicht irgendwas! Er interpretiert nicht Brel neu oder Brecht anders, singt keinen Swing oder Schlager der zwanziger Jahre, nicht Rio Reiser, den er sehr schätzt…mit drei Worten gesagt: Prahl singt Prahl. Er präsentiert Musik und Texte aus der eignen Feder, begleitet vom Inselorchester, mit dem er sich zusammen auf die Suche nach dem „Mehr“ macht.

Mal philosophisch, mal provokant, mal träumerisch und mal ganz direkt: Axel Prahl wirft den „Blick aufs Mehr“ und lässt sich nicht von Klangwogen davontreiben. Er hält Kurs und segelt auf den Horizont zu, um seinen eigenen, aber auch den seiner Zuhörer zu erweitern.

In Kaarst stellt Prahl seine Musik dem Publikum am Niederrhein vor und wird mit seiner musikalischen Vielseitigkeit sicherlich beeindrucken.

 

Axel Prahl – „Blick aufs Mehr“
Albert-Einstein-Forum,
Am Schul­zentrum 16, Kaarst
18.05.16, 20.00 Uhr